Reizblase, überaktive Blase, Inkontinenz – Formen von Blasenschwäche

Ängstlich planen viele Menschen mit einer Reizblase ihre täglichen Unternehmungen: Stunden bevor sie aus dem Haus gehen, trinken sie nichts mehr. Sie sind immer in Hab-Acht-Stellung, ob Harndrang auftritt und steuern sofort eine Toilette an, wenn die ersten Signale aus der Blase auftauchen. Ein kaum zu unterdrückender Harndrang lässt ihnen nicht mehr viel Zeit bis zur Harnentleerung. Nicht ihre Wünsche und täglichen Pläne sondern die eigene Blase bestimmt über ihr Leben und hat sie fest im Griff.

Körperliche Ursachen von Blasenschwäche ärztlich abklären

Die Ursachen für eine Reizblase können sehr verschieden sein. Entzündungen, Harnsteine, Tumore, Fehlbildungen, Senkungen und Grunderkrankungen wie Diabetes oder MS können zu einer Reizblase führen. Auch eine Verschiebung in der Wirbelsäule oder ein Bandscheibenvorfall wirken sich häufig auf die Blase aus, wenn der Schaden im Bereich des Blasenzentrums in der Wirbelsäule liegt. Lassen Sie sich ärztlich untersuchen, um körperliche Ursachen für die Reizblase abzuklären. Meistens aber findet man keine eindeutige Ursache.

Reizblase: Psychische Ursachen, Depressionen oder Ängste

Wenn der Arzt keine Ursache finden kann, sollten Sie eine ernsthafte Selbstbefragung durchführen: Stecke ich vielleicht in einer Krise, stehe ich unter Druck oder bedrückt mich eine besondere Situation? Denn nicht immer steckt hinter der täglichen Tortour durch die Reizblase eine körperliche Ursache. Auch Depressionen, Stress oder Ängste können zu einer Reizblase führen. Nur wenn Sie den Mut haben, darüber zu sprechen, wird der Arzt Ihnen helfen können.

Was können Sie selber tun – Verhalten ändern

Sehr oft stecken aber auch nur ungünstige „ungesunde“ Gewohnheiten dahinter. Diese beginnen oft mit einer zu geringen Flüssigkeitsaufnahme und mit der Angst ständig zur Toilette gehen zu müssen.

Wer hat das Ruder in der Hand? Sie oder Ihre Blase?

Prüfen Sie sich selbst, ob Sie möglicherweise die Blase selbst zu wenig trainiert haben und drehen Sie den Spies wieder um. Übernehmen Sie wieder die Kontrolle über Ihr Leben: Beenden Sie diesen ungesunden Kreislauf – und zwar jetzt. Ihr tägliches Blasentraining kann sofort beginnen. Sie brauchen dafür lediglich Mut, Ausdauer und das OK Ihres Arztes, dass Sie körperlich gesund sind. Schon in 2 – 3 Wochen werden Sie sich spürbar besser fühlen. Wenn Sie trotz bewusstem Üben nicht in 6 Wochen ihre Beschwerden deutlich gebessert haben, suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf.

Was Sie noch tun können – Entspannung und Wärme heilen

Unsere Blase ist ein kleines Sensibelchen. Auf Aufregung und Stress reagiert sie mit dem verstärkten Bedürfnis, sich zu ruckartig zu entleeren. Ruhe, Wärme und Regelmäßigkeit beantwortet die Blase mit „Zufriedenheit“ und mit größerer Speicherkapazität. Täglich 20-Minuten-Pause ist die beste Therapie für eine sensible Blase. Die Blase mag zusätzlich besonders die Wärme im Bett oder unter einer wärmenden Decke. Entspannungstechniken und entspannende körperliche Übungen können ebenso helfen, eine sensible gereizte Blase zu beruhigen. Auch das entspannende wärmende Fußbad sollten Sie so oft wie möglich in Ihren Feierabend einplanen.

IncoSan Gesundheitsprodukte - Zum Shop - Mehr Sicherheit bei Blasenschwäche und Inkontinenz
0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar