Blasenschwäche und Inkontinenz beim Mann – Training gegen ein Tabu!

Es gibt viel mehr Männer die von Inkontinenz betroffen sind, als man gemeinhin denkt. Das macht es Männern schwer, mit diesem Problem zum Arzt zu gehen oder sich therapeutische Hilfe zu holen. Das Tabu wiegt für Männer umso schwerer, als sich Inkontinenz beim Mann noch viel stärker auf das Selbstverständnis als Mann und auf seine Sexualität auswirkt. Mehr noch als bei der Frau gehen mit der Inkontinenz begleitende Umstände einher, die sich ebenfalls direkt auf die Sexualität auswirken, dazu gehören Potenz- oder/und Prostataprobleme.

Egal aus welcher Ursache heraus die Blasenschwäche oder eine Inkontinenz entstanden ist, der Königsweg zur Verbesserung oder sogar zur Behebung des Problems ist ein professionelles Beckenbodentraining. Dieses kann oder muss gegebenenfalls von einer medikamentösen Therapie begleitet werden – grundsätzlich kann jedoch jeder Mann mit einem geeigneten Beckenbodentraining viele positive Nebeneffekte erzielen – auch ohne vorher von einer Inkontinenz betroffen zu sein:

Das Bodybuilding für den Beckenboden beugt Erektionsstörungen und Inkontinenz nach einer Prostata-OP vor. Es stärkt aber auch den unteren Rücken und kann bei Bandscheibenproblemen hilfreich sein, außerdem hält es den Po knackig. Außerdem fördert Beckenbodentraining die Durchblutung im Penis und die Potenz.

Wo finden Männer geeignete Hilfen für wirksames Beckenbodentraining?

  1. Die Methode BM Balance ist ein ganzheitliches Behandlungskonzept um Dysfunktionen im Bereich Becken-Blase-Prostata vorzubeugen und zu beseitigen. – für Männer und Frauen

BM Balance ist ein eigenständiges Behandlungskonzept, mit dem eine wesentliche Lücke aller bisherigen Kontinenz-Training-Programme geschlossen wird! BM Balance hat in den letzten 15 Jahren vor allem dort seine Stärken gezeigt, wo keine oder nur begrenzte Fortschritte mit herkömmlichen Beckenbodenübungen erzielt werden.

Folgende Beschwerdekomplexe sprechen auf BM Behandlung an:

In vielen Praxen und Kliniken Deutschlands und Österreichs wird BM Balance erfolgreich angewendet. Mehr als 900 Physiotherapeuten, Hebammen und Ärzte wurden in der BM-Methode ausgebildet. Unter diesem Link finden Sie eine Therapeutenliste.

  1. Die Orgawell-Methodehttps://www.orga-shop.com/ORGAWELL-Therapie

Die Orgawell-Methode ist eine medikamentenfreie Übungsmethode zur Behandlung und Eindämmung einer Inkontinenz; besonders effektiv bei Urinverlust nach einer Prostataoperation. Bei der Prostata-Operation werden die Muskeln des gesamten Beckenbodens geschädigt. Durch das Orgawell Übungssystem werden die Prostata-Muskeln aktiviert, aufgebaut und gekräftigt. Die Stabilisierung des Beckenbodens hat hier oberste Priorität.

Anwendungsbereiche: Bei Inkontinenz und Impotenz nach Prostata-Operation, bei Prostatitis und im Alter – vorwiegend Männer

  • Bei Impotenz – Erektion wieder einüben: Die von Urologen auch als Potenzmuskeln bezeichnete Muskulatur des Beckenbodens umschließt den Penis und gibt ihm Kraft. Doch ausgerechnet diese Muskeln sind bei vielen älteren Männern schlaff. Hier setzt die von ORGAWELL entwickelte Methode an: Sie stärkt die schwachen Penis-Muskeln und verbessert die neuronalen, muskulären und statischen Funktionen im Genitalbereich.

Die ORGAWELL – Methode stärkt die Potenzmuskeln und fördert die Durchblutung im Penis, der gleichzeitig mit Sauerstoff versorgt wird. Das Blut im Schwellkörper fließt weniger schnell ab – der Penis bleibt beim Sex erigiert.

Eine Stärkung der Beckenbodenmuskeln erzielt einen Effekt: Dies wurde in Studien an den Universitätskliniken in Köln und Bristol nachgewiesen. Die Therapie ist einfach anzuwenden und wirkt nachhaltig. Ein Vorteil ist, dass Betroffene sie zu Hause jederzeit ausführen können – der Weg in eine Therapie entfällt.

Auf DVD und in einem Handbuch wird erklärt, wie man einen starken Beckenboden erzeugt. Damit ist eine natürliche Alternative vorhanden zu Medikamenten und anderen Therapieformen.

  • Bei vorzeitigem Samenerguss: Ärzte können es bestätigen: Wer die Potenzmuskeln, die rund um den Penis angelegt sind stärkt, kann den Orgasmus länger hinauszögern. Ein vorzeitiger Orgasmus ist lästig: Der Mann kommt zum Höhepunkt just in dem Moment, wo es für beide besonders schön ist. Die ORGAWELL®-Methode verlängert das Liebesspiel. Der Gang zum Arzt oder in eine externe Therapie entfällt.
  • Bei Prostatitis: Eine Prostatitis verursacht Schmerzen, Verspannungen und Missempfinden: Die ORGAWELL®-Therapie hilft bei diesen typischen Beschwerden einer Prostatitis rund um Prostata, Blase und Mastdarm. Betroffene sollten die ORGAWELL®-Methode bei einer chronischen, nicht-bakteriellen Prostatitis und einer Stauung der Prostatadrüse durch Stress anwenden. Die Beckenbodenmuskeln entspannen sich besser – Schmerzen klingen ab. 
  1. Die Cantienica Methode ist ein Übungssystem für Körperform & Haltung – für Männer und Frauen

Die CANTIENICA® – Methode für Körperform & Haltung ist ein Trainingskonzept, das sich am idealtypischen Gebrauch des Körpers orientiert. Benita Cantienis Ansatz distanziert sich ein Stück weit von der herkömmlichen Anatomie, die vom toten Menschen abgeleitet wurde. Cantienis Körperforschung fokussiert auf den lebenden Menschen in Bewegung. Sie nennt ihr Körperkonzept immer öfter „Vivatomie“ – die Lehre vom vitalen Menschen. Eine Wortschöpfung, die perfekt passt.

Anwendungsbereiche:

Viele Beschwerden können durch die CANTIENICA®-Methode verhindert, gelindert oder geheilt werden:

  • Fehlhaltungen aller Art – Skoliose, Hohlkreuz, Rundrücken, Beckenschiefstand, O-Beine, X-Beine.
  • Folgen von Fehlhaltung und Muskelschwäche – Arthrose, Osteoporose, Gelenkbeschwerden.
  • Organsenkungen, Prolaps, Erschlaffung der Beckenbodenmuskulatur
  • Inkontinenz (Blase, Darm)
  • Hämorrhoiden
  • Prostatavergrößerung
  • Fußdeformationen
  • Kopfschmerzen
  • Depressionen

Fast jeder Mann kennt es – das Biergarten-Phänomen

Typisch Mann: Zunächst dauert es lange und dann ist es vorbei! Die Folge: Im Biergarten oder im Festzelt beim Karneval stehen sogar Männer manchmal Schlange! Denn nach dem ersten Mal Wasserlassen ist der Abend gelaufen. Die Abstände zu den nächsten „Pinkelpausen“ werden immer kürzer. Dann kann „Mann“ genauso gut gleich zahlen und gehen. Denn bald ist es dem Mann nicht mehr möglich, länger als 10 Minuten am Tisch zu bleiben. Weiterlesen

Die Prostata – mögliche Ursache für Blasenschwäche

Man(n) spricht nicht darüber: Die Prostata. Aber Sie sollten darüber lesen! Denn die Prostata (Vorsteherdrüse) – dieses kleine aber wichtige Organ des Mannes – meldet sich schon bei vielen Männern über 45 und fordert Beachtung ein.

Gestörte Blasenentleerung

Der Urin läuft nicht mehr so gut, wie sonst, die Blase drängelt zu oft und in der Nacht muss Mann häufiger zur Toilette. Der Grund ist eine meist gutartige Vergrößerung der Prostata und eine Einengung der Harnröhre. Daraus resultiert eine Abfluss-Störung der Blase und eine Reizblase mit Restharn. Weiterlesen

Erektionsstörungen und Blasenprobleme: Wenn zwei Leiden Hand in Hand gehen

Nur wenige Dinge sind für Männer in so starkem Maße mit Scham und Peinlichkeit verbunden, wie Erektionsstörungen und Blasenprobleme.

Dies bestätigt auch eine europaweit durchgeführte Studie, an der insgesamt 3500 Männer zwischen 18 und 65 Jahren teilnahmen: Darin befanden 46 % der Befragten sexuelle Probleme und 25 % Harninkontinenz als „peinlichste Leiden“. Beide Leiden sind aber für die Betroffenen nicht nur mit ähnlich starken Schamgefühlen und einem erheblichen Leidensdruck verbunden, sie treten auch häufig in Kombination auf. Weiterlesen

Überlaufinkontinenz – zumeist Männersache

Während Männer weitaus seltener von Blasenschwäche betroffen sind als Frauen, kommt die sogenannte Überlaufinkontinenz in erster Linie bei Männern vor. Häufiger Harndrang und stotternder Harnabgang sind die ersten Symptome. Gerade mit zunehmendem Alter stellen sich bei vielen Männern die ersten typischen Symptome dieser Inkontinenzform ein: Sie müssen häufiger als früher zur Toilette, das Urinieren dauert länger und der Harnabgang geht eher stotternd vonstatten. Weiterlesen

Blase und Prostata kräftigen und alternativ behandeln

Anatomisch gesehen haben Frauen eine kürzere Harnröhre und sind daher anfälliger für Blasenentzündungen – so lautet die landläufige These. Aber auch beim Mann wirken sich Kälte und Stress auf Blase und Prostata aus. Prostatahyperplasie und die typischen Beschwerden beim Wasserlassen können auch beim Mann Folge von Kälte, Stress und Immunschwäche sein. Lange kühle Biergartennächte sind Gift auch für die Prostata. Daher gelten für Mann wie für Frau eine höhere Sorgfalt genau in dem Alter, in dem auch die Hormone größere Veränderungen mitmachen. Was für die Blase und die Blasenentzündung gilt, hilft auch dem Mann mit Prostataproblemen. Weiterlesen

Inkontinenz beim Mann: Seltener, doch sehr belastend

Männer sind, vor allem in jüngeren Jahren, wesentlich seltener als Frauen von Inkontinenz betroffen. Die entscheidende Struktur, die für den sicheren Verschluss der Harnblase zuständig ist, ist der Beckenboden. Denn Muskelstränge des Beckenbodens bilden an der Harnröhre den Schließmuskel. Der Beckenboden ist beim Mann kräftiger ausgebildet, als bei der Frau und zudem noch seltener von Verletzungen bedroht – dies macht auch Schließmechanismus der Harnröhre stark und sicher. Weiterlesen

Prostata und Blase betroffen – Tabuisierte Männerkrankheiten

Darüber spricht man(n) nicht: Dem gängigen Klischee nach sind Männer schweigsam und hart gegen sich selbst. Inwieweit dies Rollenbild stimmt, mag dahingestellt bleiben: Aber Veränderungen und Erkrankungen, die sich unterhalb der Gürtellinie abspielen, werden auch heute noch von den meisten Männern verdrängt, bis es gar nicht mehr geht. Dabei könnte sich so mancher Mann viel Quälerei und Unannehmlichkeiten ersparen, würde er seine Probleme wahrnehmen und mit einem Arzt darüber sprechen, denn oft kann mit wenig Aufwand Besserung erreicht werden.  Weiterlesen