Erektionsprobleme und Blasenschwäche

Erektionsstörungen und Blasenprobleme: Wenn zwei Leiden Hand in Hand gehen

Nur wenige Dinge sind für Männer in so starkem Maße mit Scham und Peinlichkeit verbunden, wie Erektionsstörungen und Blasenprobleme.

Dies bestätigt auch eine europaweit durchgeführte Studie, an der insgesamt 3500 Männer zwischen 18 und 65 Jahren teilnahmen: Darin befanden 46 % der Befragten sexuelle Probleme und 25 % Harninkontinenz als „peinlichste Leiden“. Beide Leiden sind aber für die Betroffenen nicht nur mit ähnlich starken Schamgefühlen und einem erheblichen Leidensdruck verbunden, sie treten auch häufig in Kombination auf.

Prostatavergrößerung kann Erektionsprobleme nach sich ziehen

So kann etwa eine gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse (benigne Prostatahyperplasie, BPH) nicht nur Probleme beim Wasserlassen und Inkontinenz nach sich ziehen, sondern auch mit Erektionsstörungen einhergehen. Diesen Zusammenhang belegen gleich mehrere Studien: So konnte beispielsweise eine der umfassendsten Studien auf diesem Gebiet, an der rund 13.000 Männer aus sechs europäischen Staaten und den USA teilnahmen, bestätigen, dass eine benigne Prostatahyperplasie oftmals bei den Betroffenen mit Erektionsstörungen und mit einem verminderten bzw. schmerzhaften Samenerguss einhergeht. Wie allerdings die durch eine gutartige Prostatavergrößerung verursachten Blasenprobleme und sexuelle Funktionsstörungen genau zusammenhängen, ist bislang noch völlig ungeklärt.

Neuronale Erkrankungen ein weiterer Grund

Neben einer benignen Prostatahyperplasie können aber auch andere Krankheiten eine Blasenschwäche mit gleichzeitigen Erektionsstörungen hervorrufen. Zu diesen zählen in erster Linie Erkrankungen des Nervensystems wie etwa Morbus Parkinson, Multiple Sklerose und Querschnittslähmungen, wobei aber auch Diabetiker und Alkoholsüchtige unter beiden Erscheinungen leiden können. Verantwortlich sind dafür in erster Linie die Nervenbündel, die sowohl den Penis als auch die Blase steuern. Diese im Beckenbereich liegenden Nervenfasern sind dabei so zahlreich und komplex miteinander verknüpft, dass Mediziner bislang kaum bestimmen können, welche Übertragungswege genau gestört sind.

Erektionsstörungen: Psychologische Aspekte nicht zu unterschätzen

Ein weiterer, oftmals übersehener Zusammenhang zwischen Impotenz und Inkontinenz ist die Psyche. Wenn ein unter Inkontinenz leidender Mann sich dafür schämt, dass er unfreiwillig Urin verliert, kann das auch Erektionsprobleme nach sich ziehen. Die Angst, von der Partnerin aufgrund einer Blasenschwäche abgelehnt zu werden, kann auch dazu führen, dass die Betroffenen jegliche Lust auf ein Liebesleben einbüßen. Viele Männer beschämt es zusätzlich, dass Inkontinenz nach wie vor als typisches Frauenleiden gilt. Dies ist jedoch so keinesfalls richtig: Im Alter werden Männer nahezu genauso häufig inkontinent wie Frauen.

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