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Extraurethrale Inkontinenz: Extrem seltene Inkontinenzform |
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Geschrieben von: W.Juengst
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Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 08:46 Uhr |
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 Urinfisteln sind die häufigste Ursache
Ähnlich wie die Reflexinkontinenz kommt auch die sogenannte Extraurethrale Harninkontinenz nur sehr selten vor.
Bei dieser Form der Inkontinenz verlieren die Betroffenen Urin, welcher aber nicht - wie üblich - durch die Harnröhre, sondern durch sogenannte Urinfisteln austritt.
Was sind Urinfisteln?
Bei Urinfisteln handelt es sich um kleine Gänge, die sich als Folgeerscheinung von Operationen im Körperinneren - insbesondere zwischen Darm, Blase und Harnleiter - ausbilden können. Weiterhin können die Fisteln auch durch angeborene Fehlbildungen im unteren Harnbereich entstehen. Verbindet sich eine solche Fistel mit dem Enddarm oder der Scheide, tröpfelt der Harn durch diese nach draußen. Somit können die Betroffenen zwar normal Wasserlassen, verlieren aber dennoch durch die Fisteln unwillkürlich Urin.
Extraurethrale Inkontinenz - Alle Symptome und Therapiemöglichkeiten auf einen Blick:
Symptomatik: Ständiger Urinabgang aus Scheide oder Darm
Therapiemöglichkeiten: Operativer Eingriff
Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang, dass eine genaue Diagnose bzw. das Einleiten erfolgreicher Therapiemaßnahmen nur durch einen entsprechenden Facharzt vorgenommen werden kann!
Quelle: Gesundheitsberichterstattung des Bundes: Harninkontinenz Heft 39, Herausgeber: Robert Koch Institut 2007 (Statistisches Bundesamt)
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