| Inkontinenz, Alzheimer und Demenz - Vorsicht Vorurteile |
|
|
| Geschrieben von: Marie Hediger |
| Montag, den 09. Januar 2012 um 09:05 Uhr |
|
Genauso falsch ist die Annahme, dass Menschen mit Demenz als normale Begleiterscheinung der Erkrankung automatisch eine Inkontinenz entwickeln müssen. Denn mit einer solchen Einstellung werden pflegebedürftige Menschen häufig vorschnell mit der „normalen Inkontinenzversorgung" ausgestattet und dadurch geradezu zu einem inkontinenten Verhalten animiert. Dies passiert vor allem in Pflegeheimen, wo die Versorgung mit Vorlagen und Windeln zur normalen Routine gehört, die Hilfe für den Toilettengang aber eine zusätzliche Aufmerksamkeit erfordert.
Dranginkontinenz bei Demenz
Häufigste Formen der Inkontinenzerkrankung bei Demenz
Für das Phänomen gibt es viele Bezeichnungen: „neurogene hyperaktive Blase" „ungehemmte neuropathische Blasenfunktionsstörung" - auch bezeichnet als „ neurogen enthemmte Blase", „supraspinale Reflexblase" oder „nicht-inhibierte Blase". Diese Ursachen für die Inkontinenz lassen sich diagnostisch abklären, sind aber weit seltener zu finden, als angenommen.
Quelle:PD Dr. Annette Welz-Barth und Prof. Dr. Ingo Füsgen vom Lehrstuhl für Geriatrie der Universität Witten/Herdecke "European Journal of Geriatrics". http://www.medizin-aspekte.de/07/05/beruf_recht_finanzen/demenz.html
|
Sensilind Feucht-Pflegetücher
Die Feucht-Pflegetücher von Sensilind sind reich an hochwertigen und rückfettenden Bestandteilen und reinigen sanft und pflegend.
Preis: 7.90 EUR
Kommentare