Stuhlinkontinenz - der Arztbesuch Drucken E-Mail
(1 Bewertung, Durchschnitt 4.00 von 5)
Geschrieben von: M.-Th.Hediger   
Dienstag, den 09. März 2010 um 18:27 Uhr

arztbesuch
Gut informiert, lässt das Gefühl der Peinlichkeit schnell nach


Stuhlinkontinenz ist ein Thema, über das weder Betroffene noch Ärzte gerne sprechen.

Selbst wenn man sich vorgenommen hat, beim nächsten Arztbesuch das Problem anzusprechen, fällt es nicht leicht, den Anfang zu machen. Arzt und Patient müssen in der Praxis möglichst schnell die Brücke finden, ein "peinliches persönliches Problem" zu einem ganz normalen medizinischen Thema zu machen. Eine gute Vorbereitung auf den Arzbesuch kann dabei helfen.Teilen Sie dem Arzt einfach mit, dass Sie sich bereits über das Thema informiert haben und anhand eines Fragebogens die wichtigsten Fragen bereits beantwortet haben. Sobald der Arzt vom Patienten über diesen Weg einen klaren Auftrag erhält, verschiebt sich die Aufmerksamkeit auf rein medizinische Fragen und die peinlichen Gefühle lassen nach.

Fragebogen zur Vorbereitung auf den Arztbesuch

So können Sie sich auf den Besuch beim Arzt optimal vorbereiten und unangenehmen Situationen vorbeugen: Beantworten Sie diese Fragen erst einmal sich selbst, bevor Sie mit Ihrem Arzt sprechen. Notieren Sie möglichst auch, seit wann und wie oft die betreffenden Symptome aufgetreten sind. Diese Notizen können Sie dann im Artzgespräch verwenden.

Welche der folgenden Symptomen haben Sie schon einmal gehabt, seit wann? wie oft?
  • heftiger drängender Stuhldrang
  • Stuhlschmieren
  • starke Winde gehen unkontrolliert ab
  • Stuhlbeimengungen
  • Stuhlinkontinenz
  • Verstopfung, harter festen Stuhl, seltener Stuhlgang
  • Sie können Ihren Stuhl nicht halten
  • Sie bemerken Ihren Stuhlgang nicht rechtzeitig
Liegen bei Ihnen andere Beschwerden vor, die von der Stuhlinkontinenz ausgehen können?
  • Sie fühlen wund um die Analregion, haben Sie Juckreiz oder Brennen
  • Sie haben Schmerzen beim Stuhlgang oder Wasserlassen
Leiden Sie eine der folgenden Beschwerden oder Krankheiten?
Kann es vorkommen dass Ihre Darmprobleme Sie zwingen, Ihre täglichen Lebensgewohnheiten zu verändern?
  • vermeiden Sie persönliche Kontakte, Besuche von öffentlichen Einrichtungen?
  • fühlen Sie sich verstimmt, traurig oder depressiv?
Wie viel Liter trinken Sie am Tag?
  • Wasser........... Liter
  • Kaffee, schwarzer Tee, Cola........ Liter
  • Säfte .......... Liter
für Frauen: Haben Sie Kinder geboren?
  • spontan mit Dammriss oder Dammschnitt
  • durch Kaiserschnitt
für Frauen: Leiden Sie unter gynäkologischen Erkrankungen?
  • unregelmäßige Periode
  • Wechseljahrsbeschwerden
  • Gebärmuttersenkung
  • Schmerzen im unteren Bauchraum
für Männer: Bemerken Sie Veränderungen beim Wasserlassen oder Stuhlgang?
  • Prostata-Vergrößerung
  • Harntröfpeln (Nachtröpfeln)
  • Prostata-Entfernung
  • anderen OP's im Darmbereich

 

Kommentare

Name *
E-Mail (für Bestätigungen & Antworten)
URL
Code   
ChronoComments by Joomla Professional Solutions
Kommentar abschicken