Vorbeugen - Was Sie tun können! Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Marie Hediger   
Montag, den 16. Januar 2012 um 08:01 Uhr

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Warnhinweise des Körpers beachten!


Bemerken Sie öfter Probleme beim Wasserlassen? Trinken Sie manchmal zu wenig, weil Sie vermeiden wollen, auf die Toilette zu müssen, wenn Sie unterwegs sind?

Vermeiden Sie es manchmal, aus dem Haus zu gehen, weil Sie Sorge haben, nicht früh genug eine Toilette zu finden?

Lesen Sie, wie Sie Ihr Inkontinenz-Risiko vermindern und welche vorbeugenden Maßnahmen Sie ergreifen können. Haben Sie bereits erste Anzeichen einer Inkontinenz, ist der Besuch bei einem urologischen Facharzt und eine genaue Ursachenermittlung für Sie unumgänglich.




Belastungsinkontinenz: erste Anzeichen sind Harnverlust bei Anstrengung


- Beckenbodenübungen - 3 x wöchentlich eine Viertelstunde üben hilft

- Auf die Körperhaltung achten - rückenschonend leben

- Übergewicht abbauen - Druck auf die Blase und Beckenorgane vermeiden

- Blasenkontrolle, Stuhlgang - regelmäßig eine Toilette aufsuchen



Dranginkontinenz: ein deutliches Warnzeichen dafür ist die Reizblase und häufiges Wasserlassen


- Blasentraining - bewusste Blasengewohnheiten einrichten.

- Miktionsprotokoll führen.

- Trinken - kontrolliert und ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen: Bei Symptomen der Dranginkontinenz neigen viele Menschen dazu, weniger zu trinken, um nicht so schnell wieder Harndrang zu bekommen. Das Gegenteil ist aber günstig:

Nehmen Sie reines Wasser ohne Kohlensäure zu sich, statt Kaffee, Cola und Alkohol, die die Blase reizen.

- Verstopfung vermeiden und regelmäßigen Stuhlgang pflegen - auf die Ernährung achten.

- Beckenbodenübungen helfen Ihnen auch Ihre Blase wieder besser zu kontrollieren

- Bewusstes Wasserlassen - nachspüren.

- Genügend Zeit lassen, bis alles ruhig herausgeflossen ist.

- Nicht pressen.



Männer und Inkontinenz: Harntröpfeln und Nachtröpfeln sind wichtige Hinweise


- Entspannungstechniken erlernen.

- Beckenbodentraining im Zusammenhang mit Atmung üben.

- Körperliches Training - sanfte Gymnastik oder Yoga erlernen.

- Auf ausreichende Trinkmengen achten.

- Stress vermeiden - besonders auf der Toilette in Ruhe verweilen.




Blasenentzündungen vermeiden: Besonders Frauen sollten dies beachten


- ausreichendes Trinken verdünnt den Harn.

- warme Getränke und Blasentee trinken.

- Für eine gesunde Darm- und Scheidenflora sorgen,

- Waschen der Intimregion: keine Seifen verwenden. 2 x täglich mit Wasser reinigen, reicht völlig aus. Bei Bedarf ausschließlich spezielle Intimwaschlotion verwenden.

- "von vorne nach hinten"! darauf achten, dass keine Keime aus dem Darm in die Scheide und Harnröhre gelangen können - Nach dem Toilettengang von vorne nach hinten putzen.

- Besonders auf warme Füße achten und häufig warme Fußbäder nehmen.

- Das Immunsystem stärken.


Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang, dass eine genaue Diagnose bzw. das Einleiten erfolgreicher Therapiemaßnahmen nur durch einen entsprechenden Facharzt vorgenommen werden kann!


Quelle: Gesundheitsberichterstattung des Bundes: Harninkontinenz Heft 39, Herausgeber: Robert Koch Institut 2007 (Statistisches Bundesamt)

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