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Es gibt 9 Einträge im Lexikon.
Seiten: 1
Lexikoneintrag Inhalt
Kegel-ÜbungenDie alte Bezeichung für Beckenbodenübungen, nach dem Begründer einem Dr. Kegel benannt.
 
KolonAndere Bezeichnung für den Dickdarm. Seine Aufgabe ist hauptsächlich der Transport von Abfallprodukten und der Rückgewinnung von Wasser aus dem dünnflüssigen Nahrungsbrei nach Aufnahme der Nährstoffe im Dünndarm.
 
Koloskopie, klassischeDarmspiegelung. Eine Untersuchung des Dickdarms mit einem Spezialendoskop.
 
KolostomieOperativer Eingriff, bei dem ein Teil des Dickdarms entfernt wird und der freie Teil an die Bauchdecke angeschlossen wird. Daraufhin wird der Stuhl über einen künstlichen Darmausgang, genannt Stoma, geleitet.
 
Kolposuspensiongriech. „Kolpo"=Scheide. Über einen Unterbauchschnitt wird die Scheide mit Haltefäden im kleinen Becken fixiert und der Blasenhals somit angehoben. Es gehört zu den älteren Verfahren gegen Belastungsinkontinenz. Dieser Eingriff ist mit einer Bauchoperation verbunden, die mit einer längeren Genesungsphase sowie einem längeren stationären Aufenthalt verbunden ist.
 
KondomkatheterAbleitendes Hilfmittel für Männer, das aus Silikon, Latex und latexfreiem Kunststoff hergestellt wird. Dieses - einem herkömmlichen Kondom nachempfundene Hilfsmittel -- ermöglicht das Auffangen des Urins außerhalb des Körpers.
 
Konservative BehandlungBei Harninkontinenz umfasst die konservative Behandlung vor allem das Beckenbodentraining und eine medikamentöse Behandlung.
 
Krampfblase mit UrinverlustDiese Blasenstörung finden wir bei Patienten, deren Blasensteuerungszentrum nicht mehr korrekt arbeitet. Hierbei zieht sich der Blasenmuskel immer wieder zusammen. Ist der Schließmuskel zu schwach, um diesen Krampfwellen standzuhalten, kommt es zum Urinverlust.
 
Künstlicher SchließmuskelOperativer Ersatz eines funktionsunfähigen Schließmuskels, meist aufgrund von Verletzungen der Schließmuskeln oder des Beckenbodens. Bei Harninkontinenz wird operativ eine Art aufpumpbare Manschette um den Harnleiter gelegt. Bei Stuhlinkontinenz wird dem "Patienten" ein Analband eingesetzt, das ringförmig um den zerstörten Schließmuskel implantiert wird.
 


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