Reizblase und Blasenschwäche – zwei Themen eine Ursache

Statistik – kurz und deutlich!

Reizblase und Blasenschwäche – jeder zweite ältere Mensch ist betroffen!

Man nimmt an, dass etwa 50 % aller Frauen zumindest einmal in ihrem Leben unter einer Reizblase leiden. Vor allem nach der Menopause tritt die Inkontinenz bei Frauen doppelt so häufig auf wie vor der Menopause.

Auch Männer sind durch die benigne Prostatahyperplasie (BPH), welche etwa die Hälfte aller Männer über 50 Jahren betrifft, anfällig für Beschwerden beim Wasserlassen.

Mit einer geeigneten Behandlung können die Beschwerden deutlich gemildert werden.

Wichtig sind dabei ein frühzeitiges Eingreifen und eine konsequente Therapie.

Auch Menschen in jüngeren und mittleren Jahren sind vom ständigen Harndrang und Urinverlust betroffen.

Die Statistik spricht von ungefähr 17% der Erwachsenen in Deutschland, was die Reizblase zu einer Volkskrankheit macht.

Die Dunkelziffer derjenigen, die sich in ihr Schicksal fügen oder aus Scham schweigen, ist ungleich höher. Dabei ist eine überaktive bzw. instabile Blase relativ gut zu behandeln!

Was tun gegen Reizblase?

Wichtig: Blasenschwäche, Reizblase und ständige Blasenentzündungen müssen behandelt werden!

Die häufigste Ursache für Reizblase und Blasenschwäche sowie für Blasenentzündungen ist ein Ungleichgewicht des natürlichen Milieus in der Blase. Dadurch können sich Bakterien in der Blasenwand einnisten. Das muss nicht sofort zu einer Blasenentzündung führen, denn der Körper wehrt sich!

Der Körper, sprich das Immunsystem, kämpft dann einen ständigen Kampf, um diese Bakterien zu vernichten. Dieser Immunkampf findet im Verborgenen statt und belastet den ganzen Körper. Er erschöpft die Kräfte und bringt das ganze Körper-Seele Gleichgewicht durcheinander.

Das ist es, was Sie spüren: Sie fühlen sich nicht wohl, haben keine Kräfte und leiden unter einer schwachen Blase und unter dem Gefühl, dass die Blase nie richtig leer wird. Ständig sendet die Blase das Signal, geleert werden zu wollen. Dies sind Symptome einer Reizblase!

Häufig erleben Sie auch das Gefühl einer schwachen Blase! Beim kleinsten Niesen oder Husten verlieren Sie … vielleicht erst einmal nur einige Tröpfchen Urin. Manchmal geht sogar etwas mehr Urin ab. Manchmal ist schon direkt nach dem Toilettengang die Blase wieder voll oder es geht noch etwas Wasser ab. Peinlich, peinlich denken Sie!

Warum müssen latente Blasenentzündung, Reizblase und eine schwache Blase unbedingt behandelt werden?

Eigentlich können wir uns glücklich schätzen, dass wir ein so wunderbares „autonomes“ Nervensystem haben, welches die Arbeit ganz ohne unser bewusstes Zutun übernimmt: Es wartet ab, damit sich die Blase füllt und wir uns darauf verlassen können, dass sie dicht ist. Wenn sie voll ist meldet sie an unser Gehirn, dass nun Entleerung angesagt ist.

Wenn dieses so harmonische Zusammenspiel unserer Blase mit dem Nervensystem dauerhaft gestört bleibt, hat das längerfristig dramatische Folgen: Es führt in die Inkontinenzin den völligen Verlust Ihrer Blasenfunktion!

Schluss mit Scham und Peinlichkeit!

Viel zu oft werden die Symptome der Reizblase ignoriert und so das harmonische Zusammenspiel von Nervensystem und Organfunktion durcheinandergebracht. Gleichzeitig wird die natürliche Immunabwehr der Blase und der Harnwege geschwächt und der ganze Körper damit schwer belastet.

Natürliche Alternativen sind gefragt – der Urogenital-Trakt braucht eine sanfte Behandlung!

Blasenschwäche und Reizblase, sowie latente Blasenentzündungen gehören natürlich behandelt. Medikamente würden das sensible Gleichgewicht nur stören.

Zahlreiche natürliche Vitalstoffe können eine direkte Wirkung auf den Blasen-Harntrackt ausüben.

Ganz neu aus der jüngsten Forschung hervorgegangen ist der Wirkstoff D-Mannose:

D-Mannose wirkt wie Antibiotika und hat kaum oder keine Nebenwirkungen

D-Mannose ist ein sogenannter Einfachzucker – genau wie die Glucose (Traubenzucker) oder die Fructose (Fruchtzucker). Die D-Mannose kommt auch in Lebensmitteln vor, aber in deutlich geringeren Mengen als die bekannten Einfachzucker Glucose und Fructose. Daneben ist Mannose für Diabetiker gut geeignet, weil dieser Zucker keine Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel hat.

Im Vergleich zur Glucose wird die D-Mannose nur sehr langsam resorbiert, etwa acht Mal langsamer als Glucose. Nur ein kleiner Teil der D-Mannose wird verstoffwechselt. Der Großteil der Mannose den wir mit der Nahrung aufnehmen wird nicht verstoffwechselt, sondern mit dem Urin unverändert ausgeschieden.

Und genau darin liegt das Wirkgeheimnis der D-Mannose. Die D-Mannose gelangt unverändert direkt durch die Niere in die Blase, wo sie jene „bösen“ Bakterien an sich bindet, die häufig für Harnwegsentzündungen verantwortlich sind: die Escherichia Coli! So sammelt D-Mannose diese Bakterien geradezu ein und nimmt sie mit auf dem Weg in die Ausscheidung – das ist das Ende der bösen Bakterien in der Blase und das Ende von ständigem Kampf des Immunsystems gegen diese Bakterien.

Die Blase kann so ihre natürliches Millieu wieder herstellen.

Der Arznei-Kürbis: Alt bewährt und dennoch hochwirksam!

Neben einer großen Vitalstoff-Fülle, die wie ein gesundes Power-Paket wirkt, ist dem Arznei-Kürbis ein weiterer wertvoller Inhaltsstoff zu eigen: Der hohe Gehalt an natürlichen Phytosterolen! Ihnen wurden antiphlogistische, antimikrobielle, prostatotrope und urodynamische Effekte nachgewiesen. Neben den spezifischen Phytosterolen können auch unspezifische Inhaltsstoffe wie ungesättigte Fettsäuren, bestimmte Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente an der therapeutischen Wirkung des Kürbissamens beteiligt sein.

Arznei-Kürbis stärkt die gesamte Blasenfunktion und ist zur Behandlung von Reizblase und Miktionsbeschwerden bei einer gutartigen (begninen) Prostatavergrößerung (BPH) indiziert. Die Kerne des Kürbisses (Cucurbita pepo) wurden bereits im Kräuterbuch des Hieronymus Bock (Ausgabe 1577) als Mittel gegen Nieren- und Blasenleiden, schmerzendes Wasserlassen und Harntröpfeln empfohlen.

Cranberry: Kraftvolle Superfood mit Anti-Bakterien-Effekt!

Die roten Cranberries gelten neben ihrer vielseitigen Einsetzbarkeit in der Küche auch als Wunderbeeren, die eine spezielle Wirkung bei Harnwegsinfektionen entfaltet. Zusätzlich wirken die Beeren entwässernd und können wahrscheinlich auch beim Abnehmen helfen.

Antibakterielle Bitterstoffe

Eine Studie aus Finnland belegt, dass der regelmäßige Verzehr der Powerfrucht das Risiko einer Blaseninfektion, eines typischen Frauenleidens, senken kann. Verantwortlich sind dafür die Proanthocyanidine − antibakterielle Bitterstoffe die bei Entzündungen hilfreich helfen.

Bakterienfeindlich

Da Blasenentzündungen und Harnwegsinfektionen von Bakterien ausgelöst sind und nicht wie normale grippale Infekte von Viren, werden sie medizinisch mit Antibiotika behandelt. Die Cranberry allerdings kann diesen schwerwiegenden medikamentösen Eingriff in das gesunde Millieu von Darm und Blase allerdings verhindern. Sie bilden einen feinen Film, der sich über die Schleimhaut der Harnwege legt, so dass Bakterien nicht mehr andocken können und Infektionen auslösen. Dieser Mechanismus funktioniert sogar bei resistenten Keimen, die sich nicht einmal mehr von Antibiotika verdrängen lassen.

Antioxidantien und Superfood

Auch Antioxidantien und Flavonoide, die sich als wirksame antikrebs-Wirkstoffe herausgestellt haben, sind in einem hohen Anteil in den Cranberrys enthalten. Diese sollen auch dazu beitragen, den Alterungsprozess zu bremsen und die Zellerneuerung zu unterstützen. Daher gelten Sie auch als sogenannte Superfood.

Was sind Superfood?

Superfoods sind Lebensmittel, die deutlich mehr von wertvollen, antioxidativ wirkenden Vitalstoffen oder bessere Nähr-, und Wirkstoffe liefern, als normale Lebensmittel. Außerdem sind sie möglichst naturbelassen und stammen aus Bio-Erzeugung oder Wildwuchs.

Zusammenfassung

D-Mannose, Cranberrys und Kürbissamen-Zubereitungen wirken antibakteriell, urodynamisch, diuretisch und antiphlogistisch und beeinflussen Störungen der Blasenfunktion positiv, sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Da sie in der Langzeittherapie gut verträglich sind, ist ihr Einsatz bei Blasenfunktionsstörungen und zur Gesunderhaltung der Prostata sinnvoll.

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