Blase und Prostata kräftigen und alternativ behandeln Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Marie Hediger   
Freitag, den 20. Mai 2011 um 10:56 Uhr

Blase-und-Prostata 

Die Blase will beachtet werden

 

Anatomisch gesehen haben Frauen eine kürzere Harnröhre und sind daher anfälliger für Blasenentzündungen - so lautet die landläufige These. Aber auch beim Mann wirken sich Kälte und Stress auf Blase und Prostata aus.

Prostatahyperplasie und die typischen Beschwerden beim Wasserlassen können auch beim Mann Folge von Kälte, Stress und Immunschwäche sein. Lange kühle Biergartennächte sind Gift auch für die Prostata. Daher gelten für Mann wie für Frau eine höhere Sorgfalt genau in dem Alter, in dem auch die Hormone größere Veränderungen mitmachen. Was für die Blase und die Blasenentzündung gilt, hilft auch dem Mann mit Prostataproblemen.  

 

 



Ernährungstipps auch für die männliche Prostata

 

Nehmen Sie in Zeiten von anfälliger Blase und Prostata milde Nahrungsmittel zu sich. Nicht zu viele Milchprodukte. Wenn es besonders schlimm kommt können Haferschleimsuppe oder eben die oben genannten Säfte Wunder wirken. Vermeiden Sie scharfes Essen und trinken Sie auf keinen Fall kühlschrankkalte Getränke. 

 

 


Ansäuern des Blasenmielieus


Essen Sie zum Stärken der Blase selbst gemachten Apfelkompott. Überhaupt können Sie mit Blasen und auch mit Prostataproblemen jeden Tag einen Esslöffel grüne, weichschalige Kürbiskerne kauen. Diese haben pflanzliche Hormonstoffe, die die Blase stärken. Säuern Sie Ihr Blasenmilieu an. Bakterien mögen keine Säure. Hierzu gibt es unterschiedliche Meinungen, weil Mediziner sagen, dass die Bakterien ja selber Säure produzieren und sich deswegen nicht abhalten lassen. Die Erfahrung gibt hier aber Recht. Methionin ist z.B. eine Aminosäure, die den Urin ansäuert. Sie können sie in der Apotheke kaufen und regelmäßig einnehmen um den Harn sauer zu halten.

 



Preiselbeer oder Cranberrysaft 


Die Beeren enthalten viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe, wie beispielsweise den sekundären Pflanzenstoff Proanthocyamid, der für die Gesunderhaltung der Harnwege verantwortlich ist. Diese Substanz bewirkt den Anti-Adhäsions-Effekt, das heißt bestimmte Bakterien, auch antibiotikaresistente Stämme, können sich nicht mehr an den Schleimhäuten der Harnwege festsetzen und Infektionen auslösen. Nehmen Sie Cranberry abends ein, weil die Wirkung sich dann über die Nacht in der Blase ausbreiten kann und nicht gleich "weggespült wird".

Einnahmeempfehlung: ca. ein Schnapsglas, mit viel Multivitaminsaft oder O-Saft verdünnen und so den bitter-sauren Geschmack abmildern.

 

 

Säfte stützen die Blasenschleimhaut und beugen Entzündungen vor


Ein Glas Rote-Beete-Saft, dunkler Traubensaft, ein Achtelliter Sauerkrauftsaft oder zwei Esslöffel Löwenzahnsaft aus dem Reformhaus mit etwas Wasser verrührt, ist sehr zu empfehlen. Denken Sie auch an eine regelmäßige Gemüsepotion pro Tag. Sie liefert Ihenen das notwendige Vitamin C aus der Nahrung, ganz besonders Vitamin C-haltig sind etwa die rote Paprika oder Brokkoli. Blase und Prostata danken es Ihnen gleichermaßen.

 


1. Gebot: Trinken Sie reichlich!

  • Nehmen Sie reines Wasser zu sich, möglichst ohne Kohlensäure
  • Trinken Sie heißen Heilkräuter-Tee.
  • Trinken Sie mehr als sonst
  • Verzichten Sie auf Kaffee.

 


2. Gebot: Wärme zuführen

  • Besonders die Füße müssen bei einer beginnenden Blasenentzündung warm gehalten werden. Statten Sie sich mit dicken Socken und einer warmen Decke aus und suchen Sie erholsame Ruhe auf dem Sofa.
  • Empfehlenswert sind abendliche warme oder noch besser ansteigende Fußbäder mit anschließender Bettruhe.
  • Auch Sitzbäder mit Lavendel, Rose, Bergamotte und Totes Meer Salz helfen schnell Schmerzen zu lindern und eine Blasenentzündung zum Abklingen zu bringen.

 


3. Gebot: Die Natur hilft heilen!

  • Bewährte Kräutertees wirken harntreibend (diuretisch), krampflösend, entzündungshemmend und antibakteriell:
  • Bärentraubenblättertee - bekämpft im alkalischen Harn die Erreger von Blasenentzündungen, z.B. Coli-Bakterien
  • Kamillentee - enthält Bakterien und Pilz tötende Stoffe, neutralisiert Bakteriengifte z.B. Staphylokokken
  • Goldrutentee - wirkt harntreibend und enthält antientzündliche Stoffe
  • Preiselbeersaft oder Johannisbeersaft (beide mit Wasser verdünnt) können besonders bei der beginnenden Blasenenzündung ihre Wirkungen entfalten und ein Ausbreiten der Keime in der Blase verhindern.

 


Zusätzliche Maßnahmen:

  • Bettruhe oder zumindest zu Hause bleiben
  • Akupunktur bei akuter Blasenentzündung
  • Bewährte homöopathische Arzneimittel sind z.B.: Cantharis, Apis, Pulsatilla,

 

 

Nahrungsmittel als Alternativen zur Schulmedizin

  • Kapuzinerkresse - Blutreinigungsmittel, antibakteriell, antimykotisch, wirkt wie ein Breitbandantibiotikum
  • Knoblauch - vertreibt Krankheitserreger, Wirkung ähnlich wie Penicillin, antibiotische Wirkung
  • Salbei - antibiotisches Mittel, desinfizierend, tötet Bakterien und Pilze
  • Walnuss - antibakterielle, antimykotische, antivirale Wirkung

 

 

Dies sollten Sie sich unbedingt merken!

  • viel trinken, so wird die Blase immer durchgespült
  • immer auf warme Füße achten
  • Baumwollunterwäsche tragen
  • keine Intimlotionen verwenden
  • vor dem Geschlechtsverkehr ein großes Glas Wasser trinken

 

 

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