| Reflexinkontinenz: Bandscheibenvorfall und Zentrales Nervensystem |
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| Geschrieben von: W.Juengst |
| Donnerstag, den 15. März 2012 um 08:40 Uhr |
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Verletzung der Wirbelsäule Ursache für Inkontinenz Bandscheibenvorfälle sind keine Seltenheit. Glücklicherweise wird nur in wenigen Fällen das untere Blasenzentrum dabei verletzt, was zu einer Reflexinkontinenz führen kann.
Wie hängt eine Wirbelsäulenverletztung mit Inkontinenz zusammen?
Im Wirbelkanal der Lendenwirbelsäule laufen auch die Nervenwurzeln, welche die Schließmuskeln für Blase und Mastdarm versorgen. Ein mittelständig liegender Bandscheibenvorfall kann sich auf diese Nervenwurzeln legen und sie lähmen. Ist die Blase beim Bandscheibenvorfall mitbeteiligt, ist dies ein Grund für eine sofortige Einweisung ins Krankenhaus, um eine dauerhafte Blasenlähmung zu vermeiden.
Reflexinkontinenz und Blasenlähmung
Von einer Reflexinkontinenz spricht man, wenn bedingt durch eine Verletzung der Wirbelsäule oder des Rückenmarks die Übertragung der Nervenimpulse gestört ist, welche die Entleerung der Blase steuern (Blasenlähmung). Ähnlich wie die extraurethrale Harninkontinenz kommt auch die Reflexinkontinenz glücklicherweise vergleichsweise selten vor. Es werden zwei unterschiedliche Formen der Reflexinkontinenz unterschieden:
Supraspinale Reflexinkontinenz
Von einer supraspinalen Reflexinkontinenz spricht man dagegen, wenn die Kontrolle über die willkürliche Blasenentleerung aufgrund von Hirnleistungsstörungen verloren gegangen ist. Die Folgen davon sind unwillkürliche Harnabgänge in wechselnden Intervallen und in unterschiedlichen Mengen. Häufig verspüren die Betroffenen zuvor keinen Harndrang und leiden daneben noch oft unter neurologischen Ausfällen.
Therapiemöglichkeiten: Operativer Eingriff Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang, dass eine genaue Diagnose bzw. das Einleiten erfolgreicher Therapiemaßnahmen nur durch einen entsprechenden Facharzt vorgenommen werden kann!
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